Die Knorpelspritze

allgemeine Informationen für Patienten


  • Diese Therapie besteht aus der Punktion eines Gelenkes mit einer hohlen Nadel (Kanüle) und Einspritzung von einem so genannten Knorpelmitteln bzw. -präparat (Knorpelmittel).
  • Nach Aufklärung bzw. Einweisung sowie Lagerung auf einer Liege mit Einmalunterlage in einem separaten Raum ("Spritzenzimmer") nutzt der Arzt, welcher entsprechende Kleidung und sterile Einmal-Handschuhe trägt, ein so genanntes Injektionsbesteck, Desinfektionsmittel (Desinfektionsmittel), Einweg-Tupfer oder -Platten, Einweg-Spritzen und -kanülen.
  • Selten ist eine örtliche Betäubung (örtliche Betäubung bzw. Lokalanästhesie) notwendig.
  • Am häufigsten sind solche Injektionen in das Knie(gelenk) nötig. Das liegt an den häufigen Knorpelerkrankungen (Knorpelweiche bzw. Chondromalazie).

  • Bild: Knorpelspritze

  • Darüber hinaus können andere Mittel in einen Gelenkinnenraum bei anderen Gelenkerkrankungen (Gelenkverschleiß bzw. Arthrose, Gelenkentzündung bzw. Arthritis, falsche Gicht bzw. Kristall-Arthropathie) hineingebracht und "Pillen" einschließlich deren Nebenwirkungen auf Magen, Darm, Leber und Nieren eingespart werden.
      
Aktualisiert: 25.01.2014
    © 2007 - Dr. med. F. Uwe Günter   nach oben