Die Muskeldysbalance

Synonym

  • Muskelungleichgewicht

Definition und Erläuterung

  • Artikel Sporthochschule Köln: "Die Beziehung zwischen der Spannung oder Kraft und der Länge eines Muskels um ein Gelenk herum ist als Muskelbalance bekannt. Bei der Untersuchung eines Athleten müssen wir die statische und dynamische Kraft und Länge beurteilen. Muskeln können nach zwei Arten unterschieden werden: Mobilisatoren und Stabilisatoren. Diese beiden Gruppen haben recht unterschiedliche Eigenschaften. Die Mobilisierer findet man meist an der Körperoberfläche und kreuzen meist zwei Gelenke. Sie bestehen meist aus schnell zuckenden Muskelfasern, die zwar viel Kraft erzeugen jedoch keine Ausdauer haben. Mit der Zeit neigen sie zu Verhärtungen und zu Verkürzungen. Stabilisatoren, im Gegensatz dazu, sitzen tiefer und kreuzen stets nur ein Gelenk. Sie bestehen aus langsam zuckenden Muskelfasern, die für die Ausdauer zuständig sind. Diese werden mit der Zeit oft länger und schwächer. Funktional gesehen unterstützen Stabilisatoren die Körperhaltung und arbeiten gegen die Erdanziehungskraft. Die Mobilisatoren stützen schnelle oder ballistische Bewegungen und erzeugen hohe Kräfte. Während beide Muskelgruppen anfangs zusammen arbeiten um zur Stabilisation und Mobilisation des Körpers beizutragen, so können die Mobilisatoren im Laufe der Zeit die Handlung der Stabilisatoren hemmen und sogar selbst zu Stabilisatoren werden. Diese Hemmung der Stabilisatoren und begünstigte Rekrutierung der Mobilisatoren ist wesentlich für die Entwicklung des "Ungleichgewichts" und ist das, was wir letztlich aufdecken und wenn möglich auch rückgängig machen wollen."

Ätiopathogenese

  • Ein Ungleichgewicht ist nicht nur genetisch aufgrund der nervalen Rückkopplung durch Propriozeptoren und der Anatomie der Gelenke (Einheit Arthron besteht aus Knochen, Periost, Knorpel, Synovialis, Kapsel, Bänder, Sehnen und Muskeln) vorgegeben, sondern auch aufgrund der willkürlichen Bewegung bzw. Dynamik sowie unbewussten Haltung bzw. Statik im Gravitationsfeld der Erde logisch.
  • Schon ein stereotaktisches Bewegungsmuster unter genetischer Prägung (wobei zu definieren ist, was eine normale Bewegung ist), kann eine Abweichung von der Norm sein.

traumatische Theorie

  • Jedes Sarkomer kann im Rahmen der extrentrischen Kontraktion ge- oder zerstört werden, was einerseits zu einem Muskelkater (Die lokale Muskelstörung) führt und andererseits die Genese eines Triggerpunktes oder -locus (Triggerpunkt und myofasziales Schmerzsyndrom) initiiert, welcher wiederum im Rahmen der Dauerkontraktion durch Elektrolytverschiebungen lokal Ischämien und Acidosen (Übersäuerung bzw. Acidose) auslöst und der Ausgangspunkt für Myogelosen und damit eine Dysbalance ist

nervale Theorie

  • Die Spannbreite von nervalen Störungen reicht vom Willen (lt. S. Freud das ICH, das Über-ICH sowie das ES), vom Gyrus präzentralis, von den Basalganglien (einschl. Thalamus), vom limbischen System (einschl. Mandelkerne), vom extrapyramidalen System (einschl. Formatio retikularis), vom Kleinhirn, über das Rückenmark, der Nerven einschl. Plexus bis hin zum gesamten vegetativen System, welches nicht nur unwillkürlich, sondern auch durch alle inneren Organe einschl. Drüsen, Zähnen, Schleimhäuten und Lymphzentren beeinflusst arbeitet (Das vegetative Nervensystem).

informative Theorie

  • Darüber hinaus weiß man von anderen Informationssystemen wie Akupunkturmeridianen und Photonenbahnen, dass die Muskeln weitere nicht messbare Inputs erhalten und so ihr Tonus, ihre Kraft bzw. Reaktivität kybernetisch geregelt und gestört werden können (Die Akupunktur).
  • Das führt uns natürlich auch zu extranervalen Ursachen einer Muskeldysbalance, was zwar sekundär nerval registriert und beeinflusst werden kann, jedoch primär "inneren" Ursprungs ist.
  • Dies klingt auch wahrscheinlicher, zumal Nerven ektodermalen Ursprungs sind und wie die Oberhaut zwar eine eignen Funktion haben, jedoch immer häufiger Störungen sekundär aufnehmen und tertiär reagieren. Das heißt, dass auch Hauterkrankungen meist innere Erkrankungen sind (Die Neuraltherapie).
  • Bei den inneren oder besser endo-mesodermalen Störungen kommt den funktionellen Genen, welche die Ovogenese präformierend beeinflussen bzw. den so genannten Funktionskreisen der 5 Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin eine besondere Bedeutung zu.
  • Interessant ist hier nicht nur die Gemeinsamkeit der historisch gewachsenen Medizinrichtungen aller Welt (neben der TCM (Die traditionelle chinesische Medizin), die Medizinrichtungen von Asien, Amerika und Europa), sondern auch die beginnende Nachweisbarkeit über Interferenz, Resonanz und andere elektromagnetische Kräfte (biologische Regulations- und Komplementärmedizin, Resonanztherapie).
  • Aus der Erfahrung der Manualmedizin, -therapie, Chirotherapie, Osteopathie, Craniosacraltherapie, der TCM, der angewandten Kinesiologie (applied kinesiology bzw. AK), der Elektroakupunktur nach Voll und Kramer usw. kennt man den Zusammenhang von Muskeln und innere Organen, wozu alle Zellen und Zellhaufen bzw. Gewebe endo- und mesodermalen Ursprungs gehören.
  • Praktisch und auch in gewissen Ansätzen wissenschaftlich kann man bestimmte Muskeln zu solchen Funktionssystemen zuordnen, seine Reaktion einzeln und in kinetischen Reaktionsketten nachweisen und natürlich in Tests provozieren.

Häufigkeit

  • eigentlich 100%
  • Genau hier offenbart sich die Forderung nach Wissenschaft und plazebo-kontrollierten Doppel-Blind-Studien. Wie dokumentiert man die Funktion, Balance, Kraft, Reaktivität und den Vektor eines Muskels, wie dokumentiert man seine Reaktion nach Provokation und wie definiert man nicht-materielle Provokationen?

Lokalisation

Klinik

Diagnostik

Anamnese

  • allein aus der jetzigen, eigenen, allgemeinen und v.a. vegetativen Anamnese können und werden muskuläre Dysbalancen erörtert, sobald man anatomische, vegetative, neuraltherapeutisch und Zusammenhänge aus Akupunktur-Meridianen beherrscht
JA, EA, AA und VA

Status

Differentialdiagnostik

Therapie

  • da reichen Massage, aber auch Physiotherapie mit Krankengymnastik nicht mehr aus…
  • besser wäre eine multimodale interdisziplinäre Kinesiotherapie einschl. Aufklärung (z.B. in allen Medien je nach Uhrzeit statt bunter lügender Reklame besser Information über Evolution, Genetik, Embryologie, Anatomie und Physiologie in deutscher bzw. Landessprache), Haltungsschule (nicht nur in Kitas und Schulsport bzw. Vereinen, sondern durch Industrie, Medien, Therapeuten in Öffentlichkeit, Schule bzw. Ausbildungsstätte, Arbeitsplatz und v.a. daheim!), Streßmanagement (Übersäuerung bzw. Acidose, Adapatations- und Streßsyndrom, Der Tinnitus), Ernährungsoptimierung (Die Ernährung), Bewegungskonzepte (Gesundheitstraining und -schulen), Triggerpunktbehandlungen einschl. extrakorporale Stoß-Wellen-Therapie (ESWT) bzw. -lithotripsie ("Stoßwelle")
      
Aktualisiert: 28.01.2014
 
 
 
 
 
    © 2007 - Dr. med. F. Uwe Günter   nach oben