Das Störfeld

allgemeine Informationen für Patienten


  • Jede Entzündung (schon der kleinste Schnupfen), jede Verletzung (schon der kleinste Stoß) und jede Operationsnarbe (auch bei "Spiegelungen") hinterlässt eine "Narbe". Eine Narbe stört wie "ein Sprung im Glas" (es ist kein Klang mehr zu hören , wenn man ans Glas schlägt) die energetischen Schwingungen des Körpers, sodass der Informationsaustausch im Bindegewebe gestört ist.
  • Mehrere Narben können nach Jahren das "Faß zum Überlaufen" bringen (das Glas zerfällt bei mehreren Rissen) und somit Beschwerden oder gar Krankheiten auslösen.
  • Ob man Beschwerden oder Krankheiten bekommt, liegt an der Reparations- und Teilungskraft der einzelnen Zelle, am Immunsystem und der Psyche.
  • V.a. Erreger (Bakterien, Pilze, Viren) und Chemikalien (Gifte, Latex, Pestizide, Konservierungsmittel, Schwermetalle, Amalgam, Prothesen u.a. Implantate) lagern sich als Schlacken im Bindegewebe ab und rufen Reaktionen hervor.
  • Die erste Narbe ist der Nabel. Am häufigsten findet man als Störfeld, -herd oder -quelle die Zähne (Karies ist die häufigste Krankheit der Welt und hinterlässt Narben im Zahnhals bzw. Pulpa, alle Füllungen (v.a. Amalgam) sind Chemikalien, alle Wurzelbehandlungen (v.a. Wurzelspitzenresektionen) und Eiterungen hinterlassen Spuren in den Alveolen bzw. Kieferknochen), die Mandeln (Speisen und Getränke enthalten Gifte, Chemikalien und Erreger) sowie die Nasennebenhöhlen (Atemluft mit Abgasen und Ozon). Schließlich folgen alle Drüsen (Hirnanhangsdrüse, Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse, Nebenniere, Eierstöcke bzw. Hoden sowie Gebärmutter bzw. Vorsteherdrüse) sowie Narben nach Operationen (nach Entfernung von Mandeln, Polypen, Galle, Blinddarm, Gebärmutter usw.).
  • Da lediglich unspezifische Beschwerden und Befunde wie Verkrampfung, Verspannung, Verquellung, Verstimmung usw. vorliegen und es kein "Foto" von den gestörten Schwingungen bzw. Informationsaustausch im Bindegewebe, sondern nur eine Testung durch Bioresonanzverfahren (applied kinesiology bzw. AK, Elektro(aku)punktur nach Voll bzw. EAV), Die traditionelle chinesische Medizin oder "Betäubung" des Störfeldes (Die Neuraltherapie) mit Ausfall oder Rückgang der Beschwerden gibt, erkennen Kassen und zahlreiche Ärzte das Störfeld nicht an. Aber durch Bioresonanz mit Photonendarstellungen wird sich das bald ändern.

spezielle Informationen für Kollegen


Synonym

  • focus
  • Störherd
  • Irritationszentrum (Gross)
  • Herdinfektion (Pässler)
  • Fokaltoxikose (Slauk)

Definition

  • "Narbe" als Reizquelle mit Veränderung der energetischen (Störherd) und materiellen (Störfeld) Zusammensetzung der Grundsubstanz und Störung der Homöostase bzw. Überforderung der Gegenregulation im Sinne einer Anfälligkeit für neue z.T. apathogene Reize

Häufigkeit

  • jede "Erkrankung" kann Störfeld hinterlassen
  • jede "Erkrankung" durch Störfeld induzierbar

Ätiologie

Trauma
  • Unfall und Mikrotrauma mit architektonischer (Zer)Störung bzw. Kontinuitätsdurchtrennung von Geweben und Organen (Die Wunde) ohne restitutio ad integrum
Entzündung
  • durch jede Materie (vom lebensfähigen Mikroorganismus (Bakterien, Mykoplasmen, Riketsien, Chlamydien, Pilze) über parasitäre Mikroorganismen (Viren, Bakteriophagen), hochkomplexe Abbauprodukte des Lebens (Prione u.a. Proteinkomplexe), nicht lebensfähige organische (Toxine, Latex, Plastik, Talkum, Nahtmaterial, resorbierbare Implantate, Pestizide, Konservierungsmittel) und anorganische Chemikalien (Schwermetalle, Amalgam, Prothesen u.a. Implantate) hervorgerufene immunmodulierte Reaktion mit akuter bis inapparenter Klinik bzw. ohne restitutio ad integrum

Pathogenese

  • Reiz verändert Frequenz und Höhe eines Membranpotentials (Ist-Wert-Verstellung) einer Zelle bzw. einer freien Nervenendigung des ubiquitären Sympathikus
  • über terminalen perivaskulären Anteil des Sympathikus Vasodilation bei schwachen und Vasokonstriktion bei mittleren Reizen (Stufengesetz nach Ricker)
  • über interzelluläre Synapsen Informationsaustausch mit zellulären, hormonellen und neuralen Regulationsvorgängen auf unterschiedlichen Ebenen
  • Zellfunktionen einzelner Zellen, Geweben und Organsystemen ändern sich und beeinflussen Homöostase (Zelle-Milieu-Systems nach Pischinger)
  • Änderungen des Genoms mit Ausbildung von Ephapsen und Modulierung neuer bzw. Aktivierung "schlafender" Rezeptoren mit Störung des Grundregulationssystems (Pischinger und Heine)
  • erneuter apathogener Reiz (Zweitschlag nach Speranski) löst nun Dekompensation dieser verstellten Regulation mit möglicher
  1. Erregung des segment-reflektorischen Komplexes (Störfeld im Segment) bzw. entlang von Gefäßen (vasale Zonen nach D. Gross) oder
  2. supraspinaler Fortleitung über vorwiegend sympathische Fasern oder
  3. Störung hormoneller bzw. humoraler Regelkreise (Adaptationssyndrom, Allergie etc.) oder
  4. sekundärer Blockierung des BA (v.a. WS) mit pseudoradikulärer Symptomatik (Brügger)
  • aus ("Das Faß läuft über")

Lokalisation

  • zu 70 % im orofazialen System (50% Zähne sowie Tonsillen und NNH)
  • schließlich Unterleib (v.a. gynäkologischer Raum)
  • Narben (Haut und innere Organe)

Klinik

  • nicht immer
  • Organismus kann Focus jahrelang kompensieren
  • Herdkrankheit als nicht schulmedizinisch erklärbare Phänomene bzw. "Schmerzen"

Diagnostik

Anamnese Jetzige Anamnese
  • Beschwerden bzw. "Schmerzen"
Eigene Anamnese
  • Geburtsanamnese (schon der Nabel ist "das erste Störfeld" des Menschen)
  • Kinderkrankheiten u.a. infektiöse "Auseinandersetzungen" (z.B. Angina tonsillaris, Sinusitis, Laryngitis, Bronchitis)
  • Unfallanamnese
  • Operationen
  • Zahnbehandlungen
  • sonstige Erkrankungen (Erkrankung des rheumatischen Formenkreises u.a. immunmodulierte Störungen)
Gynäkologische bzw. andrologische Anamnese
  • Menarche, Mensis, Menopause, Schwangerschaften, Aborte, Unterbrechungen, Geburten, Kontrazeption, Substitution (Dosis und Zeitraum), Klimakterium (Auswirkungen)
  • Pubarche, Kohabitarche etc.
Soziale Anamnese Allgemeine Anamnese
  • Medikamente (v.a. Psychopharmaka, β-Blocker, Kortikoide u.a. "Anti"-Medikamente)
Vegetative Anamnese
  • Allergien (Dokumente), Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Fieber, Kopfschmerz, Synkopen, Orthostasen, Schwindel bzw. vertigo (Art, Verlauf, Bewegungsabhängigkeit), Übelkeit bzw. nausea, Erbrechen bzw. emesis oder vomitus (Häufigkeit, Verlauf, Beschaffenheit), Schluckbeschwerden bzw. dysphagie, Aufstoßen oder Sodbrennen bzw. pyrosis, Appetit, Hunger, Durst, Stuhlgang (Schmerzen, Häufigkeit (obstipatio oder diarrhoe), Farbe, Geruch, Konsistenz, Auflagerungen), Blähungen bzw. flatulenz, Krämpfe bzw. tenesmen, Wasserlassen bzw. mictio (Beschwerden (Brennen oder "Schneiden"), Inkontinenz, Harndrang, Häufigkeit, Stottern, Nykturie), Schlaf
Klinik Inspektion
  • Lähr-Sölder'sche Linien im Gesicht
  • Lymphbelts ("Hormonbuckel") über OCÜ sowie Michaelis-Raute Palpation
  • Lymphbelts ("Hormonbuckel") über OCÜ sowie Michaelis-Raute
  • Projektionszonen am Kopf nach J. Schmidt
  • Adler-Langer-Druckpunkte
  • Kibler-Hautfalte
  • Bindegewebsstrich nach Leube und Dicke
  • Irritationspunkte nach Sell, Bischoff und Neumann sowie Dvorak
Provokation
  • joint-play der kleinen Wirbel- und Rippengelenke
  • applied kinesiology bzw. AK
Messung
  • Temperatur z.A. einer Unterfunktion der Schilddrüse und anderer Drüsen Test
  • lokale Infiltration mit LA als very point Methode oder diagnostisches Ausschalten eines Störfeldes (so wenig wie möglich Injektionen und LA)
  • Procain-Quadrantentest nach Mudra
Labor
Serum
  • BSG, Lc u.a. Parameter z.A. einer Regulationsstarre und Verlaufsbeobachtung einer Reaktion im Organismus
Urin
  • ph-Wert im Urin (nüchtern oder als Tagesprofil) z.A. einer latenten Acidose
Radiologie
Regulations-Thermographie bzw. -vision oder Oszillographie

Differentialdiagnostik

  • an sich nicht nötig
  • wenn mehrere Störherde in Betracht kommen, dann umso schwieriger

Therapie

Kausal
konservativ
  • durch antiinflammatorischen Effekt des LA
operativ
  • Entfernung des Herdes (Zahn, Tonsille, Narbe)
symptomatisch konservativ
  • durch anästhetischen Effekt des LA (Phänomene der NT)
  1. Sekundenphänomen nach Huneke bzw. Sofortphänomen nach Hopfer (in Sekunden Linderung mit anhaltender Wirkung über 20 h (bei Zähnen schon ab 2 h) und Reproduzierbarkeit mit längerer Wirkung, aber auch mit Gegenregulation und Krankheitsgefühl nach 2-4 Tagen und auffälliger Paraklinik)
  2. Spätphänomen nach Hopfer (nach Stunden bis Tagen Linderung)
  3. Retrogrades Phänomen nach Hopfer (zwar Linderung, jedoch Schmerzverstärkung an anderer Stelle)
  4. Reaktionsphänomen nach Hopfer (Schmerzverstärkung an gleicher Stelle)
  5. paradoxe Phänomen mit unvollständiger Linderung oder gar keiner Auswirkung

Komplikation

  • ist doch schon kompliziert genug

Verlauf

  • wenn Störfeld gefunden, dann abwartende initiale Blockade des Störfeldes, Wiederholung ja nach Aktualität des Geschehens und Regulationswirkung des Organismus von tgl. bis max. aller 7 Tage

Prognose

Literatur

  1. Badtke G, Mudra I (1998) Neuraltherapie. 2., vollst. überarb. und erw. Aufl. Ullstein Medical, Wiesbaden
  2. Becke H (1991) Neuraltherapie bei Kreuzschmerz und Migräne. Hippokrates, Stuttgart
  3. Bergsmann O, Bergsmann R (1993) Einfache Neuraltherapie für die Tägliche Praxis. 3. unveränd. Aufl. Facultas, Wien
  4. Fischer L (2001) Neuraltherapie nach Huneke. 2. überarb. Aufl. Hippokrates, Stuttgart
      
Aktualisiert: 09.11.2010
    © 2007 - Dr. med. F. Uwe Günter   nach oben