Die chronische Schwermetallbelastung

allgemeine Informationen


  • "Auf einen akuten Vergifteten kommen etwa 100.000 chronische." (Daunderer 2000)

Synonym

  • chronische Schwermetall-Vergiftung bzw. CS(M)V

Definition

  • Bei einer Vergiftung (Toxikose) treten klinische Symptome (bis zur vitalen Bedrohung) nach Aufnahme (Intoxikation/Inkorporation) eines Giftes (Toxin) innerhalb unterschiedlicher Zeitspannen (Inkubationszeit) auf. Bei einer akuten und lebensbedrohlichen Vergiftung sind die Toxine und reaktive Stoffwechselveränderungen im Blut (und ggf. im Urin) nachweisbar. Bei einer chronischen latenten Be- oder Überlastung bzw. Vergiftung ist dies nicht immer der Fall. Hier müssen die in Organen (v.a. Leber, Niere, Knochen und Nervensystem) eingelagerten Stoffe erst gelöst werden, um sie dann in Blut, Urin oder Stuhl nachzuweisen.

Häufigkeit

  • akut sehr selten, chronisch immer häufiger,
  • früher häufig durch Blei (nicht nur Benzin, sondern v.a. Farben und Lacke)
  • im Rahmen von "Chemie-Unfällen" (z.B. Seveso, Italien; Bhopal, Indien)
  • seit 25 Jahren kein "amalgamfreier Mensch", davon 95% durch Zahnarzt, 5% durch Mutter!!! (Daunderer 2000)

Ätiologie


Quecksilber

  • Hg
  • aus Meeresfisch (v.a. die am Ende der Nahrungskette wie Wal, Hai, Rochen, Thun…), Impfstoffe (Hepatitis B, Tetanus, Diphtherie, FSME...), Desinfektionsmittel, Herstellung von Thermometern, Glühlampen, Neoröhren, Fernsehröhren, Radioröhren, Barometern, Blutdruckmessgeräten... , Farben, Leime, Holzschutzmittel, Gerbindustrie, Kohleverbrennung, Chlorherstellung usw.
  • früher auch als Heilmittel (Kalomel) , z.B. gegen Lues/Syphilis (bis ins 20. Jh.), Tinte (Zinnober), als Nitrat in Hutmacherei (hier auch Auswirkungen auf Gehirn bekannt: "verrückt wie ein Hutmacher" siehe Alice im Wunderland)
  • QUELLE Nr. 1: Amalgam (arabisch: "erweichende Salbe")
Historie
  • seit 4 Jt. bekannt (v.a. Ägypten, China, Indien und natürlich Arabien)
  • 1528 verschreibt J. Stocker Kupferamalgam
  • 1867 beschrieb Kussmaul chron. Quecksilbervergiftung (Merkurialismus, Hydrargyrosis) bei Arbeitern in der Spiegelherstellung sowie Symptome nach Behandlung mit quecksilberhaltigen Lueskranken (kalte Hände und Füße, Heißhunger, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Nachtschweiß, Infektanfälligkeit, Sehschwäche, Schwindel, Ohrensausen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Husten, Brustschmerz, Speichelfluß, Metallgeschmack, Zahnfleischentzündungen, Geschwüre, Blähungen, Übelkeit, Aufstoßen, Durchfall, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen, rheumatische beschwerden, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Harndrang, Menstruationsbeschwerden, Ausschlag, Nesselsucht, Furunkel, Haarausfall, Kopfschmerzen, Lähmungen, Muskelschwäche, Zittern, Kribbeln, Taubheit, Stottern, Erschöpfung, Angst, Gedächtnisschwäche, Nervosität, Depression, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen)
  • 1826 preist M. Taveau in Paris Zahnfüllungen aus Silber und Quecksilber an
  • 1831 vertreiben die Gebrüder Crawcourt in Paris bzw. New York Füllungsmaterial industriell
  • 1840 distanzierte sich die Zahnärzteschaft Amerikas von diesen "Quacksalbern" und verbot Amalgam
  • 1855 Auflösung der Gesellschaft wegen industriellem Druck
  • 1859 neue Organisation mit industrieller Vertreibung von Amalgam
  • 1874 bittet J. Payne um Bestrafung der Vertreiber und "Einsetzer" von Amalgam
  • 1910 berichtet Prof. Lewin über das Feer-Syndrom, einer zentralnervösen Störung bei Kindern durch Quecksilber
  • 1926 veröffentlich Prof. A. Stock in Berlin Studien über Quecksilber und Amalgam mit Auswirkungen auf die Gesundheit
  • Prof. Fleischmann bestätigt diese Ergebnisse und rät zum Verzicht auf Amalgam
  • 1953 - 1965 mehrfach Todesfälle nach einem Fest in der japanischen Stadt Minamata, wo zahlreiche Menschen frischen Fisch und Meeresfrüchte, welche mit Methyl-Quecksilber-Chlorid bzw. -sulfid aus einer nahe gelegenen Industrieanlage (Abwasser) belastet waren, (Minamata-Krankheit)
  • 1960 - 1974 fast 10.000 Fälle von Kawasaki-Syndrom
  • in Landwirtschaft durch Keimschutz im Saatkorn Epidemien in Irak, Nigeria, Pakistan, Mexiko und Russland
  • 1975 wird Amalgam in der Sowjetunion verboten
  • seit 1982 ist Amalgam in Japan durch andere kostengünstigere Zahnfüllungen ersetzt worden
  • in Skandinavien wird ein Verzicht auf Amalgam empfohlen
  • in den USA muß ein Patient unterschreiben, wenn er eine billige Amalgamfüllung möchte
  • 1993 bis 1996 landen 1.500 Anzeigen wegen Amalgamvergiftung in der Staatsanwaltschaft Franfurt vor
  • 1994 legt Prof. Drasch eine Stellungnahme zum Zusammenhang zwischen Amalgam-Belastung durch die Schwangere und dem neugeborenen beim plötzlichen Kindstod vor
  • laut Süddeutsche Zeitung vom 8.4.1995 seit 1.7.1995 Anordnung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte, die Zahl der Amalgam-Füllungen so gering wie möglich zu halten und diese während Schwangerschaft und Stillzeit nicht einzusetzen (Clark 2000 S. 458)
  • 7.8.1995 Pressemitteilung der Bundesregierung: Entstehung von Autoimmunkrankheiten durch Amalgam
  • 2000 wird in Stuttgart erstmals die Berufskrankheit Amalgamvergiftung bei einer Zahnarzthelferin anerkannt (Az.: 56U 1663/95 vom 14.06.2000)
Zusammensetzung
  • keine Legierung, nur "Gemenge" aus edlen und unedlen Schwermetallen (spezifisches Gewicht größer als 6)
  • zu 50 - 55% aus flüssigem Quecksilber
  • zu 45 - 50% aus einem Alloy (Puder) bzw. pulverisierter Legierung (darin Ag zu 41 - 80%, Sn zu 7 - 31%, Cu zu 1,4 - 28%, Hg zu 0,4 - 2%, Zn, In, Pd und Zr in Spuren)
  • lt. EN ISO 1559:2001 können im Pulver min. 40% Ag, max. 32% Sn, max. 30% Cu, max. 5% In, max. 1% Pd, max. 1% Pt, max. 2% 2% Zn und max. 3% Hg sein
  • Vgl. S 8/9 aus Daunderer 2000
  • gamma-2-haltiges Pulver: Ag 65%, Sn 29%, Cu 6%, Zn 2% und Hg 3% (durch Bundesgesundheitsamt seit 1992 wegen schlechter Eigenschaften verboten und 1995 wieder aufgehoben)
  • gamma-2-freies Pulver: Ag 40%, Sn 32%, Cu 30%, Zn 2% und Hg 3%
  • früher höherer Anteil an Cu wegen Bakterien, wegen Schwarzfärbung durch Oxidation Austausch gegen Ag
  • wird 30 min nach Zusammenführung- bzw. -mischung fest und dehnt sich aus
Vorkommen
  • die wichtigste Quelle ist die Mutter während der Schwangerschaft (40%) und des Stillens (5%) (Daunderer 2000)
  • Füllung
  • in der Luft, Reste von Füllungen, in Watteröllchen, in Absaugungen, im Kofferdam, gezogene Zähne, rotgefärbte Zahnprothesen, Leichen
Aufnahme
  • durch Einatmen von metallischem (elementarem) Hg (bei Zimmertemperatur farb- und geruchlos) als Dampf über Riechnerv (u.a. Hirnnerven) direkt ins Gehirn bzw. Nervensystem, dort Ablagerung nach Oxidation (gut fettlöslich), oder direkt in Lunge, dort Aufnahme im Blut, passiert Plazenta, schädigt Niere usw.
  • durch Verschlucken von anorganischem (ionischem) Hg als Salze, über Speichel in Magen und Darm, im Darm Umwandlung durch Bakterien in organisches Methyl-Hg, welches hoch giftig ist und zu je 50% über Gefäße wieder ins Gehirn bzw. Nervensystem oder im Stuhl (davon 90%) bleibt, aber auch als Salz in Niere (davon 10%) gelangt und dann ausgeschieden wird,
  • durch direktes Eindringen von metallischem (elementarem) bzw. anorganischem (ionischem) Hg in Zahnsubstanz Dentin bzw. Einlagerung in Gingiva, dann Pulpa bzw. Lymphe, bis Kieferknochen, dort Speicherung
Risiko
  • zu viel Amalgam als Zahnfüllmaterial (bis zu 10g! pro Mund)!
  • Legen und Ausbohren von Zahnfüllungen aus Amalgam
  • zu wenig/falscher Zement als Unterfüllung, welche sowieso nicht ausreicht
  • Amalgam unter "neuen" Füllungen aus Amalgam, Gold, andere Metalle, Keramik etc.
  • galvanische Ströme (verschiedene Metalle)
  • Kauen
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Kontakt mit Heißem, Saurem und Süßem
  • Fluor beim Zähneputzen
  • Nikotin
  • elektromagnetische Strahlung (Bildschirm, Handy?)
Chemie
  1. metallisch bzw. elementar (Hg0, bei Zimmertemperatur flüssig, verdampft schnell, Siedepunkt 356,5°C, Gefrierpunkt -39°C, spezifisches Gewicht 13,6, tödliche Dosis 0,2 - 1g), wird wegen seiner hohen Oberflächenspannung und Tropfenbildung schlecht über Darm resorbiert, aber als Dampf gefährlich (s.u.)
  2. anorganisch bzw. ionisch (einfach- bzw. zweifach-positiv geladen, Hg+ oder Hg 2+, als Salz, HgS (Zinnober), HgCl2 (Sublimat) bzw. Hg2Cl2 (Kalomel)), schlechte Resorption, aber nach "Reaktion" mit Mikroorganismen zu organischem Hg bessere Resorption und hoch giftig,
  3. organisch (als Kohlenstoffverbindung, CH3-Hg, CH3-Hg-CH3 bzw. COH2-Hg), hoch giftig, wird in Nahrungskette angereichert (Gehirn), auch nach "Reaktion" von Mikroorganismen mit anorganischen Hg, Ausscheidung über Leber/Galle/Darm

weitere nach Prof. Daunderer

  • Silber, Zinn, Kupfer, Zink, Blei, Cadmium, Palladium (in Gold-Füllungen, Autoabgasen), Indium und Zirkonium (z.T. in Amalgam)
  • Titan (Autoabgase, Implantate)
  • Aluminium (Kochgeschirr, provisorische Zahnfüllungen, Magentabletten, Dosenmilch, schlecht gebrannte Keramik)

weitere nach Dr. Hulda Clark

  • Aluminium (Salz, Dosen, Lotionen, Deo, Gehhilfen)
  • Antimon (Eyeliner)
  • Arsen (Pestizide, Teppiche, Polstermöbel, Tapeten)
  • Barium (Abgase, Lippenstift)
  • Blei (Shampoos, Lötstellen)
  • Cadmium (alte Metallrohre)
  • Hafnium (Nagellack, Haarspray)
  • Holmium (Handreinigungspaste)
  • Lanthan (Druckertinte)
  • Nickel (Schmuck)
  • Rhenium (Wäschestärke)
  • Radon, Uran und Thorium (in alten Kellern)
  • Thulium (Getränkemix)
  • Wismut (Magenmittel, Kölnisch Wasser)
  • Ytterbium, Erbium und Terbium (Kunststoffe, Nahrungsergänzungsmittel, Verpackungsfolien)
  • Yttrium (Arzneimittel)
  • Zirkonium (Teebeutel, Deo, Zahnpasta, Mundwasser, Kosmetika)

Pathogenese

  • am meisten Inkorporation der Stoffe durch orale Aufnahme mit Umwandlung durch Darmflora, Resorption und "Kontamination" der Leber (natürlich auch Umgehung des entero-hepatischen Kreislaufes und direktes Eindringen in Gehirn (über Mund), Niere (über Blutkreislauf) sowie andere Organe bzw. Zellen
  • noch unklar ist, ob und wie es zu intra- oder interzellulären Reaktionen , also Reaktionen bzw. "Kontamination" der Matrix bzw. des Bindegewebes kommt

Quecksilber

  • es gibt keine Dosis-Wirkung- Beziehung, Hg ist giftig (auch als Homöopathikum)
  • direkte Nierenschädigung möglich
  • hohe Affinität zu Fetten und Schwefel in Proteinen (v.a. Cystin, Cystein und Methionin), Enzymen sowie Co-Enzyme (v.a. Coenzym A), welche v.a. Zink und Selen enthalten (Enzymblockade), dadurch Leberzellstörung, gleichzeitig direkte Reaktion mit Selen (Störung Immunsystem), gerade solche Enzyme sind blockiert, die Schwermetalle abbauen (z.B. Gluthation-S-Transferase)
  • Vgl. S21/22 aus Daunderer 2000
  • weiterhin direkte Blockierung der Zellmembran-Transport-Kanäle aller Zellen, die v.a. Calcium, Kalium und Natrium steuern (v.a. Hg, Al, Pb und Cd)
  • Bildung freier Radikale und Verbrauch von natürlichen Antioxidantien bzw. Entstehung von klassischen Auto-Immunopathien (vgl. Komplikationen), aber auch Kollagenosen (Lupus, Sklerodermie usw.), Vaskulitiden, Arteritis bzw. Arteriosklerose, Bindegewebskrankheiten bzw. Fibrosen (v.a. Linsentrübungen bzw. Katarrakt (grauer Star), zahlreiche nicht erregerbedingte Entzündungen von Myositis bis zur Arthritis und natürlich Krebs (hier auch direkte Reaktion mit Thymidin und Uracil möglich)
  • auch so genannte Nerven- und Gemütskrankheiten (v.a. Depression, Schizophrenie, Alzheimer, ALS, chronic fatique syndrome bzw. CFS) können durch "Verwechslung" der Stoffe, Blockade bzw. Einlagerungen möglich sein
  • Hg bahnt oft die Aufnahme weiterer Schwermetalle, Konservierungsmittel (z.B. Formalin), Pestizide und Herbizide sowie Allergien (v.a. Metalle wie Nickel und Chrom)

Silber

  • Ag
  • die Schmerzkomponente des Amalgams, schädigt Bindegewebe (Bandscheiben, Sehnen, Knorpel etc.), wirkt allergisierend bzw. autoimmunogen
  • weiterhin Angst, Vergeßlichkeit, Denkstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, verminderte Belastbarkeit, rheumatische beschwerden, Schmerz!
  • Zn und Se helfen nicht, DMPS hilft nur bedingt,

Zinn

  • Sn
  • wird wie Quecksilber im Körper eingelagert, verbraucht Zink, meist durch Darmbakterien in hoch giftiges organisches Zinn umgewandelt, aber auch als Dampf Aufnahme,
  • greift neben Gehirn bzw. Nervensystem v.a. Immunsystem an, wirkt also neurotoxisch
  • Antriebslosigkeit, Schwäche, Neuralgie, Schmerz-Überempfindlichkeit, Lähmungen, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Husten, Kälte- und Wärmeempfindlichkeit
  • DMPS hilft,

Kupfer

  • Cu
  • kommt in Leitungsrohren und Kochgeschirr vor, schädigt v.a. Kleinkinder, organisch sehr gefährlich, v.a. für Leber und Gehirn bzw. Nervensystem, verdrängt Zink, hemmt Ausscheidung von Quecksilber und Zinn,
  • Schäden an Leber und Nervensystem, Krämpfe, Koliken, Sehstörungen, Atembeschwerden, Taubheitsgefühl, Zittern, Allergie
  • DMPS hilft nicht,

andere

  • Aluminium lagert im Kieferknochen (bei Füllungen) und Gehirn (Alzheimer!)
  • Chrom wirkt allergisch, immun-toxisch und löst Autoimmunkrankheiten aus
  • Gold wird allergisch, löst Autoimmunkrankheiten aus und bindet Amalgam,
  • Indium wirkt allergisch und löst Autoimmunkrankheiten aus
  • Nickel wirkt hochallergisch, neurotoxisch und löst Autoimmunkrankheiten aus
  • Palladium wirkt allergisch (gehäuft bei Nickel-Allergie), hoch immun-toxisch und löst Autoimmunkrankheiten aus
  • Platin wirkt allergisch, immun-toxisch und löst Autoimmunkrankheiten aus

Klinik


nach Daunderer

  • blauvioletter Saum an Zahnhälsen, Metallgeschmack, Zungenbrennen, Mundzuckungen, Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), Hörstörungen, verwaschene Aussprache, hartnäckiger Schnupfen (Rhinitis), Sehstörungen, Zuckungen an Augenlidern, Speichelfluß, Stammeln, Zitterschrift,
  • Aufbrausen, Menschenscheue, reduzierte Merkfähigkeit, Depression, Empfindungsstörungen, Missempfindungen, Energielosigkeit, Epilepsie, Nervosität, Ermüdung, Psychosen, gehetztes Tempo, Reizbarkeit, Schwindel, Trigeminus-Neuralgie, Schreckhaftigkeit, Unentschlossenheit, Schüchternheit, Wahnvorstellungen, Stimmungsschwankungen,
  • hypochrome Blutarmut (Anämie), niedriger Blutdruck, Schwäche, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Frösteln, Gelenkschmerzen, Schilddrüsen-Überfunktion, Gewichtsverlust,
  • Allergie vom Spättyp, Ekzem, Herzrhythmusstörungen, Asthma, Bronchitis, Lungenentzündungen, Bauchschmerzen, Leberschaden, Magenschmerzen, Durchfall, Nierenschaden bzw. -funktionsstörung, Haarausfall
  • bei Allergie gegen Quecksilber lokal Aphten, Stomatitis, Gingivitis, Lichen ruber der Mundschleimhaut,
  • je nach genetischer Anomalie unzureichende Ausscheidung über Nieren und vermehrte belastung von Leber, Galle und Darm (meist Colitis)

Diagnostik


Anamnese

  • Zahnarztbesuche, Art und Anzahl der Füllungen, Zähneknirschen, Allergien, Hautkrankheiten, Pilzbefall bzw. Mykosen
  • Essgewohnheiten, Medikamente, Impfungen, Kosmetika usw.
  • chronische Schmerzen (v.a. ohne Unfall) - jeder Hinweis auf eine chronische Erkrankung, so genannte psychische Leiden bzw. von der Norm abweichende Befunde beim Labor (erhöhte Fette, zu niedrige BSG), Augenarzt (Netzhaut, Entzündungen, Linsentrübung), HNO-Arzt (Tinnitus, Hörsturz, Schwindel) Frauenarzt (Unfruchtbarkeit, Zysten, Myome), Hautarzt (Allergien, Unverträglichkeiten, Haarausfall, Pickel, Ekzem, Flechte), Internist (Geschwür, Colitis, Anämie, Myocarditis, Leber), Nervenarzt (Depression, Schlafstörung, Erschöpfung)
  • kein Fieber
  • "Streß"

Status

  • Zahnstatus
  • Hautstatus
  • Lymph- bzw. Fettstatus (Habitus)
Inspektion
  • Habitus kann sehr verschieden sein und ist von Adaptation und Regulationsfähigkeit abhängig (von kachektisch beim Erschöpfungssyndrom bis zu pyknisch beim metabolischem Syndrom)
Palpation
  • auch hier sehr variabel von lokalisierter Gelose mit so genannten Weihe-Druckpunkten (vgl. Homöosiniatrie) sowie Triggerpunkten bei Einlagerung bzw. Reaktion im Bindegewebe bis zur diffusen Verquellung bzw. Fibromyalgie bei Regulationsstarre

Messung

  • Blutdruck nach Riva-Rocci (RR) über Arm im Liegen und Stehen im Vergleich als Hinweis für Adaptation (normal im Stehen um 8 mm Hg höher) bzw. Erschöpfung (mehr als 6- 8 mm Hg niedriger) nach Ragland als Hinweis für hormonelle Regulationsstörung (NN)
  • morgendliche Temperatur axillär im Liegen (normal zwischen 36,4 und 36,8°C) nach Barnes als Hinweis für hormonelle Regulationsstörung (Hypophyse, SD etc.)
  • BSG nach Westergren (wenn < 4 Hinweis für Regulationsstarre) als Hinweis für (inter)zelluläre Regulationsstörung

Labor

  • bei Provokationstests mit Chelatbildnern (Dimercaptobernsteinsäure (DMSA), Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) und Dimercaprol) falsch negative Ergebnisse bei Belastung des Nervensystems, da diese nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden können!
Blut
  • Direktnachweis von Schwermetallen im Serum also interzellulär nur im Stadium der Ämie, also bei akuter Vergiftung bzw. im Fall von Quecksilber bzw. Amalgam-Bestandteile nur beim Legen oder Ausbohren der Füllungen für ca. 6 Wochen und im Erythrozyten für ca. 120 Tage
  • besser Direktnachweis in Blutzellen bzw. im Vollblut also intrazellulär durch Atomabsorptionsspektrometrie (AAS), hier gleichzeitig Analyse von Ca, Na, K, Mg, Zn, Cu, Fe usw. möglich
  • bei Allergie als Lymphozyten-Transformationstest bzw. LTT z.A. von Allergien gegen Schwermetalle (zwar bei nur 10 - 15% pos., aber wichtig für Kostenübernahme durch GKV), als Memory-Lymphocyt-Immuno-Stimulation-Assay- Test bzw. MELISA-Test noch besser, weiter Durchflußzytometrie, RAST-Test, Lymphozyten-Stimulationstest bzw. LST
  • Hinweis durch pos. Autoimmuntests (z.B. pathologische IgG o.ä.)
  • Hinweis bei Cholesterin (Leber), Alpha-1-Mikroglobulin (Niere) und Glutathion-Transferase (Stoffwechsel),
  • evtl. Aminosäurenprofil (Gerz)
Urin
  • Hg-Ausscheidung normal: 0,5-5 µg/Tag (Pschyrembel 1995)
  • ab 50 µg/Tag ist eine Vergiftung wahrscheinlich (Mutter 2001)
  • ohne und mit bzw. nach Gabe von Chelatbildnern (z.B. DMSA-Test nach Daunderer zum Nachweis von Amalgam-Verbindungen wie Quecksilber, Silber, Zinn usw.) als Urin 1 und 2 vor und nach Injektion bzw. Infusion von 200mg Dimercaptobernsteinsäure (DMSA)
  • hier kann zunächst nur Zink, Kupfer und Arsen erhöht sein, danach wird Quecksilber gebunden und schließlich Blei, Eisen, Cadmium, Nickel und Chrom... also ggf. mehrmals testen (Mutter 2001)
Stuhl
  • ohne und mit bzw. nach Gabe von Chelatbildnern (z.B. DMSA-Test nach Daunderer zum Nachweis von Amalgam-Verbindungen wie Quecksilber, Silber, Zinn usw.) im 3. Stuhl nach Injektion bzw. Infusion von 200mg Dimercaptobernsteinsäure (DMSA)
  • gilt auch für 6 x Schnüffeln (v.a. bei Kindern)!
Haar
  • Analyse nicht sinnvoll bei anorganischen Quecksilberverbindungen (z.B. Amalgam)
Speichel
  • Kaugummi-Test zwar Hinweis für Schwermetalle im Mund, aber nicht ausreichend für Inkorporation
Liquor
  • ???

Biopsie

  • entfernte Zähne und Zahnfleisch
  • Schleimhaut von Endoskopien (auch NHH)
  • Tumoren u.a. durch Operationen entfernte Gewebeteile

Hauttests

  • bei Allergie (v.a. bei Spättyp) Epikutantest: Stoff zermalen mit Pflaster auf Haut über 6-10 Tage geklebt zu 30% pos (Psoriasis-ähnliche Flechte).

Regulationsdiagnostik

  • nach Klinghardt Nachweis bzw. Hinweis auf Schwermetalle im Nervensystem durch Gabe von Koriander bzw. chinesischer Petersilie (spanisch: Cilantro) und Akupressur der Endgelenke der Mittelfinger beiderseits für ca. 2 min und applied kinesiology (AK)
  • nach Klinghardt Nachweis bzw. Hinweis auf Schwermetalle im Nervensystem durch Gabe von Chlorella und applied kinesiology (AK)
  • nach Klinghardt Nachweis bzw. Hinweis auf Schwermetalle durch Compartment-Mobilisationstest mit Injektionen von DMPS und Procain an Akupunktur-Punkte?
  • nach von Asche Nachweis bzw. Hinweis auf Schwermetalle durch Provokation mit Substanzen und Armlängentest
  • nach Voll und Kramer Nachweis bzw. Hinweis auf Schwermetalle durch Elektroakupunktur (Ndg 1a, Kr 9, 3E1, Leber, Niere, Gehirn, Lymphe? mit Testampullen Amalgam in verschiedenen Potenzen sowie Palladium, Indium, Platin, Cadmium D10)
  • Puls/RAC, Laser o.ä.
  • Dunkelfeldmikroskopie (Geldrollenphänomen der Erythrozyten)?

Radiologie

Röntgen
  • Panorama-Aufnahme mit Nachweis von Herden im Kieferknochen (Formaldehyd, Lösungsmittel und Pestizide im Kieferwinkel und unter den Wurzel, Metalle am Kieferboden und unter den Wurzeln), aber auch beherdeten Zähnen
MRT
  • auch als offenes MRT im Bereich Schädel mit Nachweis von Herden im Gehirn (im Stammhirn bei multiplem chemischen Syndrom, Allergien und Unverträglichkeiten, im Atemzentrum bei Schalfapnoe, im Seitenventrikel als unkown bright objects bzw. white mattern lesions) und Hypophyse (im HVL eher eingeatmetes Amalgam und im HHL eher über Zähne aufgenommenes Amalgam) und erweiterten Virchow'schen Räumen
  • ggf. Klaustrophobie und Elektrosensibilität als Hinweis für Metalle und/oder Palladium (hier entweder in Stammkernen rechts (bei Manie) oder links (Depression) Herde)
  • evtl. MR-Spektroskopie
weitere
  • SPECT, PET

Differentialdiagnostik

  • Regulationsstörung, -erschöpfung oder -starre anderer Genese (z.B. Störfeld Zahn bzw. odontogenes Störfeld (OPG bzw. Panorama-Röntgen-Aufnahme, Vitalitätstest, Zahntest nach Huneke, EAV nach Voll und Kramer, VEGA, Thermoregulationstest nach Rost, applied kinesiology (AK) etc.), NNH, Tonsille, Nabel, Narben, Unterleib, WS, Organe usw., Mykose (v.a. Candida), Mangel an Enzymen (v.a. Glutathion), Vitaminen, Spurenelementen (v.a. Zink) usw. (Störfeld, Neuraltherapie, Kinesiologie, Nahrungsergänzung usw.)

Therapie


kausal

  • keine Amalgamfüllungen (am besten auch keine andere Metallfüllungen)
  • schadstoffarme Luft (ohne Feinstaub, bleifreies Benzin bzw. Abgase)
  • schadstoffarmes Wasser (blei- und kupferfreie Wasserleitungen)
  • Verzicht auf Verpackungen, Konservierungs- und Lösungsmittel (v.a. "Weichmacher", Formaldehyd, Lindan, PCP u.a.)
  • natürliche Haushaltschemie und Kosmetika (Clark 2000)
  • natürlicher Anbau von Lebensmittel unter Beachtung der Monokulturen
  • Kontrollen auf Gehalt an Mineralen (v.a. Zink, Selen, Kupfer), Vitaminen etc.
  • alle Produkte mit Positivdeklaration (vgl. "lückenhaftes" Produkteinformationsgesetz)
  • keine Allopathika bzw. Medikamente mit Risiken und Nebenwirkungen oder auch Regulationsblocker (z.B. Betablocker, Antidepressiva, Antidiabetika, Fettsenker)
  • orthomolekulare Substitution (Stoffe ohne Konservierungsmittel wie Laktose, Cellulose, methylhydroxypropylcellulose, Sucrose, Glucosesirup, Carmellose, Gelantine, Parabene, Montanglykolwachs, Carnaubawachs, Stearate, Formaldehyd, Methacrylsäure, Macrogol, Polyvidon, Gummi arabicum, Aerosil, talkum usw.) (Gerz u.a. )

symptomatisch

Amalgam-Entfernung
  • je nach Regulationsfähigkeit (das kann auch bedeuten, dass ein erschöpfter Patient bzw. eine Regulationsstarre erst regulativ durch u.g. Ausscheidung, Ausleitung u.a. Ausleitverfahren, Neuraltherapie, Akupunktur bzw. Neuralakupunktur, Homöosiniatrie, Homotoxikologie, Homöopathie, Phytotherapie, orthomolekulare Therapie bzw. Nahrungsergänzung u.a. Naturheilverfahren behandelt werden muß)
  • aller 1-6 Monate Sanierung eines Zahnes mit temporärer Füllung aus "Zement"
  • je nach Regulationsfähigkeit und Verlauf Ersatz durch "getestete" also verträgliche Füllungen wie
    • Compomer (Mischung aus Glasionomerzement und Komposite),
    • Komposite (Methacrylat, Haftvermittler, Stabilisatoren, Inhibitoren, evtl. Halogen-Licht und Füllstoffe wie Quarz, Glas, Silikat und Fluorid),
    • Ormocere (Polysiloxan, Dimethacrylat, Bariumglas, Kieselsäure und Apatit),
    • Gold und Legierungen (mit Palladium, Silber, Nickel, Kobalt und Titan) sowie
    • Keramik aus Glas, Leucit, diversen Oxide in diversen Verblendungen) nach 6 - 24 Monaten
  • unter Schutz durch
    • Chelatbildner oral vor der Sanierung (z.B. 100mg DMPS oder DMSA)
    • Sauerstoff-Überdruck nasal (doppelseitig) gegen Hg-Dämpfe (mind. 8 l/min),
    • Kofferdam,
    • ggf. Augenbrille,
    • Spezialbohrer aus Hartmetall (nicht zu schnell, da bis zu 10.000µg Hg/kg Stuhl freigesetzt werden) (Daunderer 2000)
    • Spezialsauger (clean up),
    • Spülungen mit Algen (Chlorella, Spirulina und/oder Klamath, mind. zwei verschiedenen zu je 50%), Natriumthiosulfat, Chelatbildner oder Aktivkohle als 1-10%ige Lösung kurz nach der Amalgam-Aufbohrung
  • mind. 24 h vor Sanierung bis zu 17 Tagen nach Sanierung Einnahme von
    • Zink als reines bzw. orthomolekulares organisches Salz (z.B. Histidin, Gluconat, Citrat, Aspartat, Orotat) zur Aktivierung hunderter Enzyme und Metalloproteasen (nachmittags zwischen 15 und 17.00 Uhr ca. 20 - 100 mg),
    • Chelatbildner wie EDTA, DMPS, DMSA (je 1 x 100mg tgl.), NAC (300 - 500 mg pro Tag) oder Algen (von 1 x 0,5 bis 3 x 3 g pro Tag) zur direkten Bindung und
    • 3 frische Zehen Knoblauch und/oder 3 Eßl. Koriander-Pesto
    • Homöopathika wie Aktivatoren des Zitronensäurezyklus, Pulpa dentis, Lymphmittel, Traumeel, Nux vomica, Leber- und Nierenmittel als 1 - 3 malige Infusion vor, am Tage und nach der Sanierung
Schwermetall-Entgiftung bzw. Ausleitung
  • nach Entfernung aller Füllungen
  • zuerst Entsäuerung (-> Übersäuerung)
  • dann probiotische Therapie bzw. Symbioselenkung
  • evtl. hier schon Zink mehrmals i.v. (Mangel fördert Dysbiose)
  • parallel auf Kupfer, Mangan und Vitamin A achten
  • nach Daunderer nun Gabe von Chelatbildnern DMPS (Dimercaptopropionsulfonsäure) bzw. DMSA (Dimercaptosuccinylsäure), wobei DMPS vorwiegend intravenös für anorganisches Hg und DMSA vorwiegend oral für organisches Hg zur Anwendung kommt, am besten als "Schaukeltherapie" (nie gleichzeitig) mit 3 Tagen DMPS oder DMSA, 11 Tagen Substitution orthomolekularer Substanzen usw.
  • bei Nervensymptomen bzw. -störungen eher DMSA oral, bei Immunsymptomen bzw. -störungen eher DMPS i.v. oder bei Nierenschwäche auch oral (ggf. auch Schnüffeln ca. 6 x) , bei Allergie gegen DMPS, DMSA, Schwefel bzw. Thiomersal andere Chelatbildner,
  • nach Gerz immer Lymphmittel
  • nach Klinghardt bei Nervensymptomen bzw. -störungen zuerst Zellentgiftung, dann Gewebeentgiftung, bei Immunsymptomen bzw. -störungen zuerst Gewebeentgiftung, dann Zellentgiftung
    • Zellentgiftung (Koriander 3 x tgl. als Pesto oder 1 - 6 Tropfen einer Urtinktur (bei Beschwerden Pause!) sowie 3 x 1 bis 3 x 9 g Algen (Chlorella, Spirulina und/oder Klamath, mind. zwei verschiedenen zu je 50%) über 8 Tage, dann Tag 9 und 10 20 g pro Tag und 2 Tage Pause (ggf. bei Symptomen nach Omura Algen-Dosis steigern),
    • Gewebeentgiftung (Knoblauch und/oder Bärlauch 3 x tgl. als Pesto oder Tropfen sowie 3 x 2 - 4 g Algen
  • schließlich Anregung der Ausscheidung durch Homöopathika und Urtinkturen (Lymphmittel, Leber- und Nierenmittel)
  • natürlich auch Schüßler Salze mgl., (aber nur als Resorptioskatalysator!)
  • ggf. Nierenreinigung und Leberreinigung nach Dr. (Clark 2000)
Substitution
  • nach Gerz orthomolekulare Substanzen (hochdosiert bzw. Mineralkomplex mit u.a. 2 mg Cu, 15 - 30 mg Zn..., Vit A, B3 (am besten als Inositolhexaniacinat wegen Niacin-Fush), C und E, evtl. auch NAC 300 - 500 mg sowie Lymphmittel) usw. (Gerz)
  • Selen nur bei nachgewiesnem Mangel intrazellulär (vgl. AAS bzw. Vollblutanalyse) als organisches Salz (z.B. Selenmethionin), da hier geringeres Risiko einer Hg-Verbindung bzw. besser ausscheidbar als anorganisches Salz (z.B. Natriumselenit)
  • mind. 1,5 l freies Wasser tgl. aus Glasgefäß zuführen
zum Kupfer
  • da AAS bzw. Vollblut-Analyse keine Korrelation zu Mangel oder Intoxikation (selbst bei Morbus Wilson) immer vorher mit reinem Präparat kinesiologisch austesten (wenn gestörte Muskeln normoton werden, dann Gabe von reinem Kupfercitrat, -glycinat oder -picolinat, wenn normotone Muskeln gestört werden, dann Gabe der Antagonisten Zink und/oder Eisen bzw. von cuprum metallicum als Hochpotenzen!) (Gerz)
zum Blei
  • durch EDTA oder
  • nach Mc Neil Chemet ® über 5 tage alle 8 Stunden 10 mg DMSA pro Kg KG, dann 14 Tage alle 12 Stunden 10 mg DMSA pro Kg KG unter Kontrolle von BB und Leberwerten (Gerz)
zum Aluminium
  • durch Desferal i.m. aller 6-12 Wochen entfernen

Komplikationen

  • Metall-Allergie (Quecksilber, Nickel, Palladium usw.)
  • Autoimmunkrankheiten wie Neuro-Myopathien (Multiple Sklerose, Charcot, Guillan-Barré -Syndrom, Myasthenia gravis), Rheuma (Strümpell-Marie-Bechterew, Sjögren, Lupus, Dermatomyositis, Fibromyalgie), Endokrinopathien (Morbus Addison, Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis, Diabetes), perniziöse Anämie, Morbus Raynaud, Wegner-Granulomatose, Goodpasture-Syndrom, Meulengracht-Syndrom, Asthma, Neurodermitis, Sprue bzw. Zöliakie, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa (Amalgam)
  • Morbus Alzheimer (Aluminium)
  • Psychosomatose

Prognose

  • von Exposition (Zahnarztpraxis), Toxizität, Inkorporation (v.a. Einatmung ins Gehirn), Methylierung (durch Vitamine, Spurenelemente und Pilze), Komplikationen (Allergie, Autoimmunkrankheit), Regulationsfähigkeit (Störfelder, Alpha-1-Mikroglobulin, Glutathion-Transferase, Ausscheidung durch Niere und Leber) sowie Compliance des Patienten (Schulbildung, Umweltbewusstsein) abhängig (Daunderer 2000)

Selbsthilfegruppe

  • AMALGAM Hohenschönhausen/Weißensee, Ahrenshooper Str. 5, 13051 Berlin

Literatur

  1. Clark H (2000) Heilung ist möglich. Knaur, München
  2. Daunderer M (2000) Amalgam. 6. völlig überarb. Aufl. Ecomed, Landsberg
  3. Gerz W (2001) Lehrbuch der Applied Kinesiology. AKSE, Wörthsee
  4. Gerz W (2002) Bio-logische Präparate für Diagnose und Therapie in der AK-Praxis. 3. völlig neu bearb. Aufl. AKSE, Wörthsee
  5. Mutter J (2001) Amalgam - Risiko für die Menschheit. 2. überarb. und erw. Aufl. Fit fürs Leben, Weil der Stadt
  6. Pschyrembel W (1986) Klinisches Wörterbuch. 255., völlig überarb. und stark erw. Aufl. de Gruyter, Berlin New York
      
Aktualisiert: 16.02.2012
    © 2007 - Dr. med. F. Uwe Günter   nach oben